So ein Affentheater auf Langkawi!

Für unsere letzten Tage auf Langkawi mieten wir uns durchweg einen Roller, um die restlichen, noch unentdeckten Flecken der Insel zu erkunden. Unser nächster Ausflug führt uns in die größte Inselstadt Kuah. Neben einigen mehr oder minder belebten Shopping-Malls bietet die Hafenstadt eine Vielzahl an Hotels und Bespaßungsstätten für die Besserbetuchten. Nach einer kurzen Polizeikontrolle erreichen wir das moderne und überraschend ruhige Hafenviertel.
Am Pier angekommen schlendern wir zum Wahrzeichen Langkawis: ein übergroßer Seeadler ziert die sternförmige Pierspitze. Der große Vogel ist für uns auf der Insel kein seltener Anblick. Oft sehen wir ihn majestätisch über das Wasser oder die Wälder gleiten. Selbst als wir uns am nächsten Tag zu einer Insel-Hopping-Tour aufmachen, ist der schöne Raubvogel ein steter Begleiter.

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Das Wahrzeichen des Langkawi-Archipels: der stolze Seeadler.

Am Nachmittag des nächsten Tages starten wir in einer angenehm kleinen Gruppe die Bootstour zu drei Ausflugszielen. Da das Insel-Hopping zu den Highlight Langkawis zählt und von jedem Tour-Anbieter beworben wird, sind wir auf den Ausflug sehr gespannt und zweigeteilt. Das Boot führt uns in einer erfrischenden Fahrt über das türkisfarbene Meer an einer Vielzahl urtümlicher, felsiger Inseln vorbei.
Zunächst halten wir an einer unbewohnten Insel mit pudrigen, hellen Strandsand. Weitere Boote liegen vor Anker und einige Touristen schwimmen im Meer oder liegen am Strand. Wir spazieren an den einzelnen Ansammlungen vorbei, machen es uns im Schatten gemütlich, schwimmen im klaren Wasser und erkunden den in Schiefergestein übergehenden Strand im Anschluss. Nach etwa 1 h geht es mit dem Boot weiter in eine Bucht, wo sich Seeadler tummeln. Angelockt von Fütterungen können wir Touristen hier die Tiere aus nächster Nähe bewundern. Wir sind froh, dass die stolzen Flugkünstler nicht mehr für die Touristen zur Vorschau eingefangen werden.

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Allein die angenehme Bootsfahrt vorbei an vielen unberührten Inseln macht den Ausflug schon lohnenswert.

Als letzten Stopp werden wir auf einer als UNESCO Geopark betitelten Insel ausgesetzt. Unzählige Boote liegen vor Anker und Touristen strömen ein und aus. Sowohl für die Begehung des ‚Parks‘ als auch für sämtliche Attraktion werden von den Mitarbeitern fleißig weitere Einnahmen kassiert. Auf dem Gelände erwartet uns schließlich ein großer Süßwassersee namens Tasik Dayang Bunting (Lake of pregnant maiden/See der schwangeren Jungfrau), welcher sich durch den Einsturz einer ehemals riesigen Karsthöhle gebildet hat. In einem kleinen, abgesperrten Bereich dürfen Touris nur mit Schwimmwesten für 5 RM in dem trüben See baden. Ein schwimmender Plastiksteg mindert leider dabei das Naturfeeling.

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Die im Hintergrund zu sehenden Hügel erinnern an eine schwangere Frau, was wegen einer Legende zur Namensgebung des Süßwassersees führte. Einheimische beschwören auf die magische und heilende Kraft des Seewassers.

Über einen hölzernen Steg können wir an dem bewaldeten Ufer des Sees fernab der lauffaulen Touristen entlangwandern. Herrlich, wie wir mit etwas Anstrengung jeglichem Lärm und Trubel entfliehen können.

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Ein zu Beginn gut ausgebauter Steg führt uns in ruhigere Regionen des Süßwassersees.

Nach mehr und mehr Metern nimmt die Qualität des langen Steges mehr und mehr ab, sodass wir am Ende vorsichtig über so einige fehlende oder nachgebende Bereiche hinübersteigen müssen. In den ruhigeren Abschnitten treffen wir auf scheue, spielende Brillenaffen und zwitschernde Vögel. Von hier aus genießen wir einen Aussichtspunkt, wo das vom Wind aufgewühlte Meerwasser und der ruhige See nur über eine dünne Steinwand wie ein natürlicher Damm noch voneinander getrennt sind.

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Das klapprige Ende des Holzsteges führt uns auf eine kleine Aussichtsplattform. Hinter uns liegt der See, vor uns die weite Meeresstraße mit einigen Inseln.

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Gut versteckt und doch unüberhörbar klettern Brillenaffen durch das Unterholz entlang des Sees.

Auf dem Rückweg zu unserem Boot treffen wir energiegeladene Makaken an, welche stolz von Touristen erbeutete Dinge wie Essen oder Handtaschen durch die Gegend schleppen. Ein Wildschwein läuft uns über dem Weg, dreht jedoch bei unserem Anblick erschreckt schnell wieder um und verschwindet im dichten Dschungel. Wir steigen schließlich in unser Boot und genießen die aussichtsreiche Rückfahrt. Im Ganzen war der abwechslungsreiche Ausflug recht lohnenswert.

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Unsere Rundreise auf der Halbinsel Malaysias führt uns zurück nach Kuala Lumpur, wo wir ein Flugzeug nach Langkawi in den nördlichsten Teil Malaysias nehmen. AirAsia macht es uns dank guter Angebote möglich zeit- als auch geldsparend zu der Insel zu gelangen. In der Abenddämmerung gelangen wir vom Zielflughafen zu unserer ersten, in der Nähe liegenden Unterkunft mit Ausblick auf Meer und Palmen von der Ferne.

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Sonnenuntergang über der Straße von Melaka kurz vor der Landung auf Langkawi. Die Inselgruppe hält etwa 100 verschiedene, kleine und große Inseln bereit, wovon die Kleinen völlig der Natur überlassen sind.

Die ersten Tage verbringen wir in der Nähe des bekanntesten Strandes der Insel – Pantai Cenang. Zahlreiche Duty-Free-Zones, Bars, Restaurants und weite, feinsandige Strandabschnitte ziehen nach und nach Touristen an. Ein kurzer Blick auf die Preise zeigt jedoch, dass das Duty-Free-Versprechen durch erhöhte Grundpreise eher ein Lockangebot darstellt. Abgesehen davon scheint alles bis hin zum Trinkwasser in der Nähe des Strandes deutlich teurer zu sein, als abseits des Touristenmagnets.
Am ersten Tag erkunden wir alles in strandnähe zu Fuß. Einmal im Sand am Meer gen Nordwesten und über die Strandpromenade wieder zurück. Noch ist Nebensaison und am Strand ist erstaunlich wenig Betrieb. Nur vor den Resorts stehen einige Sonnenstühle bereit, ein paar Jetski düsen übers Meer und Urlauber sind eine Seltenheit im Wasser. Weitere Resorts und Läden sind im Bau, die Promenade ähnelt eher einer Baustellen-Zufahrtsstraße. In den nächsten Tagen wird sich der erste, ruhige Anblick mit mehr und mehr eintreffenden Fliegern und Fähren schnell ändern.

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Oben ist der Pantai Cenang bei unserer Anreise zu sehen, unten nach dem ersten Anstrom der Touristen einige Tage später.

Für den nächsten Tag leihen wir uns einen Roller, um zum Gunung Raya und somit zu dem höchsten Berg Langkawis zu gelangen. Die seesternförmige Insel ist sehr weitläufig und hügelig, der Verkehr ist dank inselweiter 60 km/h-Beschränkung recht ruhig. Auf dem Weg zur Spitze fahren wir an Affenfamilien und abbröselnden, bemoosten Straßenabschnitten vorbei. Die aussichtsreiche Straße haben wir fast für uns allein, da die meisten Touristen eher mit den Seilbahnen auf den Gunung Machinchang fahren. Auf der Spitze des 890 m hohen Gunung Raya steht ein etwas in die Jahre gekommener Aussichtssturm, den wir für 10 RM p.P. erklimmen. Von oben haben wir einen sehr schönen Rundumblick auf die Insel, in die Bucht des Pantai Cenang Strandes und auf die umliegenden Mangrovenwälder des vom UNESCO betitelten Geoparks.

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Ausblick vom höchsten Berg Langkawis in Richtung Nordwesten gen Flughafen.

Im Anschluss besuchen wir den vielsprechenden, im Norden liegenden ‚Black Sand Beach‘, welcher im Vergleich zum thailändischen Black Sand Beach erstaunlich wenig Dunkelfärbung für uns bereithält, aber dennoch ruhig und sehenswert ist. In den nächsten Tagen besuchen wir weitere Strände auf der Suche nach etwas Ruhe und finden eine wachsende Mehrzahl an privaten, von Resorts eingenommen Stränden vor. Als schönste und offen zugängliche Strände empfinden wir den Beach of Skulls und Tanjung Rhu Beach, welche insbesondere bei Ebbe mit ruhigem Wellengang klares, entspanntes Badevergnügen liefern.

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Neben dem Beach of Skulls, hinter einem kurzen Dschungelpfad versteckt sich ein kleines Paradies für uns allein.

Um dem trubeligen Zuwachs am Pantai Cenang zu entweichen, buchen wir im Innenland der Kalksteininsel eine ruhig gelegene Unterkunft. Das De Langkawi Resort & Convention Center bietet uns familiären Service zu einem Superpreis und fantastisches, an unseren Wohlfühl-Schärfegrad angepasstes Essen. Wir mieten uns für die nächsten Tage einen Roller, mit welchem wir allmorgendlich 20 min an einem hinter einem Dschungelpfad, abgelegenen wunderschönen Strand schwimmen fahren. Über uns segeln Seeadler und Hornschnäbel, einfach paradiesisch!

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Die Hornschnäbel sind mit ihrem Gekreische in den Bäumen nicht zu überhören. Dank ihrer Größe sind sie auch leichter in dem dichten Geäst zu finden.

Malaysias Osten – Strand, Sonne und Me(e)hr

Uns steht ein weiterer, sonniger Tag an der Ostküste Malaysias bevor, den wir mit einem Strandausflug beginnen. Wir erkunden die Landzunge Kuantans, wo wir dank Niedrigwasser einen weiten Sandstrand antreffen. Wir waten durch den nassen, feinen Sand und durchqueren einzelne Rinnsale, wo sich junge Fische, Krabben, Muscheln und kleine Meeresschnecken tummeln. Einige Fischer sammeln die Krabben und bereiten ihre Fangnetze sowie Käfige für die nächste Flut vor. Verschiedene Vögel lauern auf den von Muscheln besetzten Felsen auf einen leckeren, unachtsam vorbeiziehenden Happen. Affen klettern spielerisch und lautstark durch einen, hinter dem Strand liegenden Park. Vom Meer und Wind abgeschliffene Felsen laden uns zum Verweilen und Beobachten des ganzen Treibens ein.

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In einer kleinen Bucht tummeln sich die Fische im warmen Wasser zwischen den Steinen.

Mit der kommenden Flut schlendern wir den Strand entlang zurück. Wir treffen auf ein plötzlich von einer großen Welle angespülten Pfeilschwanzkrebs, welcher zunächst reglos und dann zappelnd verkehrt herum auf dem Sand liegt. Mit einem Stock drehen wir das Tier vorsichtig um und schubsen es in die nächste Welle zurück, woraufhin es wieder Meer verschwindet.

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Ein Teil der Tierwelt auf der Landzunge Kuantans.

Am nächsten Tag wird es nach so viel Strand wieder Zeit in den Dschungel einzutauchen. Über einen befestigten Weg gelangen wir zu dem Höhlensystem Kota Gelanggi. Dieses besteht aus rund 182 Höhlen, die teils für sich, teils miteinander verbunden im Dschungel verstreut sind. Der Parkplatz ist leer und wir glauben schon, es sei alles geschlossen, als uns zwei junge Männer ansprechen. Sie bekommen je 5 RM für unsere Besichtigung. Es sei auch kein Problem Teile des befestigten Weges mit dem Fahrzeug zu erkunden. Also fahren wir einen Kilometer die Straße entlang, bevor sich diese in die erste Höhle hineinschlängelt. Ein hoher Bogen massiven Gesteins spannt sich über die Straße, links und rechts vom Weg sammelt sich Wasser in kleinen Teichen. An den einzelnen Höhleneingängen können wir parken und von einer Höhle in die nächste fallen.

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Die Zufahrtsstraße der Kota Gelanggi führte uns direkt durch diese Felsformation.

Ein Stück weiter vom Parkplatz führt uns eine Treppe hinauf zu einem in der Felswand verborgenen Eingang. Es gibt zwar Lichter, doch die Stromzufuhr wurde gekappt. Etwas erstaunt über die eigentümliche Art des Stromsparens knipsen wir die Taschenlampe an und laufen in die feuchte Höhle. Nach kürzester Zeit ist es stockdunkel. Eine absolute Schwärze macht sich überall dort breit, wo das Taschenlampenlicht nicht hinkommt. Das Geländer des ehemals befestigten Weges ist längst verrottet. Es riecht muffig und nach Fledermausexkrementen. Ein Blick auf den Boden zeigt eine sich bewegende Masse aus Tierchen, die von diesen Überresten anscheinend leben. Unsere Lampen ziehen viele, kleine Fliegen an, die nichts Besseres zu tun haben, als überall an uns herum zu krabbeln. Joe leuchtet im letzten Moment direkt in ein riesiges Spinnennetz auf Brusthöhe, dessen großer Bewohner schon im Begriff ist das Weite zu suchen. Wir leuchten ein Stück weiter und auf einmal ist da nichts mehr. Der Weg endet einfach ohne Sperre oder Hinweis direkt in einer tiefen von Wasser gefüllten Senke. Etwa 20 m weiter hinten beginnt er wieder und schlängelt sich weiter in das Höhleninnere. Die Verbindungsbrücke muss irgendwann eingestürzt sein, Teile davon sind mit der Taschenlampe im kristallklaren mindestens 5 m tiefen Wasser zu erkennen. Hier ist das Ende, wir drehen um … ist vielleicht auch besser so.

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In Südostasien scheint alles in Übergröße zu wachsen.

Die letzte von uns besuchte Höhle hat zwei große Eingänge, in die das abendliche Sonnenlicht einfällt. In dem weiten Raum sind gut die Bruchstücke zu erkennen, die ab und an von der Decke stürzen. Wir nehmen eine kleine Abbiegung und landen fix umgeben von vielen Fledermäusen in halbdunkeln Gängen. Nachdem Joe sich mehrfach vor den erst kurz vorm Kopf abdrehenden Flugtieren erschreckt – zu Josis Belustigung – flattert ihr ein großer Flughund direkt an den Kopf. Erstaunlich, wie gut die Tiere doch fliegen und uns orten können.

Auf zur vom Monsun geplagten Ostküste Malaysias

Wir fahren zurück über die Penang Bridge auf das weniger touristische Festland. Trotz Monsunzeit an der Ostküste entschließen wir uns dazu, das Land zu durchqueren und diese zu besuchen.
Ein langer Weg erwartet uns. In Malaysias Norden sind es für uns rund 410 km von West nach Ost. Autobahnen gibt es vor allem zwischen Penang und Kuala Lumpur bis nach Singapur, aber nicht auf unserem Weg. So fahren wir gemütlich durch weniger werdende Palmölplantagen, dichtem Urwald über Berge bis nah an die Grenze zu Thailand und noch ein bisschen weiter. Wir kommen an Elefanten- und Tapir-Warnschildern vorbei und sehen wunderschöne Baumfarne, Relikte aus der Urzeit. Alle teilen ein Schicksal. Ihr Lebensraum wird mit jeder Brandrodung, jedem Kahlschlag und jeder neuen Plantage ein Stück kleiner. Bald sind Hinweisschilder überflüssig und Baumfarne nur noch ein Teil der Vergangenheit.

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Auf einem Rastplatz mitten im Dschungel sehen wir zwar keine Tapire oder Elefanten, genießen dafür jedoch eine weite, klare Aussicht.

Nach 6.30 h erreichen wir unseren Zielort Kuala Terengganu in einer traumhaften Abendsonne. Anders als erwartet werden wir die nächsten Tage sehr viel mehr Sonne als an der Westküste sehen.
Die Ostküste Malaysias hält uns für die nächsten Tage traumhafte, verlassene Sandstrände bereit. Das sonst kristallklare Meerwasser ist von den Monsunwinden etwas aufgewühlt und trüb. Vereinzelt ragen am Strand große Felsformationen hervor, in deren Ausspülungen bunte Fische mit der Brandung spielen … vielleicht jagen sie auch einfach ihrem Futter hinterher. Sonnende Krabben suchen schnell das Weite, wenn sie uns bemerken. Dank dem schönen Wetter und der erholsamen Ruhe war für uns die Abbiegung zur Ostküste somit allemal lohnenswert.

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Aufgrund der Nebensaison mit erwartetem Monsunregen sind wir nahezu allein an den Stränden.

Penang – Von Fischottern und Schildkröten

Wir erreichen die Insel Penang mit der als Weltkulturerbe bekannten Stadt George Town mit starkem Regen im Schlepptau. So erkunden wir die Hauptstadt der Insel mit Regenschirmen bewaffnet, während wir durch das auf den Straßen aufgestaute, warme Wasser planschen. Trocken bleiben wir dennoch nicht, was uns bei der Wärme jedoch wenig ausmacht. Nach einem leckeren Mittagessen erfahren wir vom Restaurantbesitzer, dass der Regen zurzeit ungewöhnlich stark ist und es deswegen vor wenigen Tagen zu Überflutungen kam. Wir schlendern anschließend durch eine britisch, indisch und chinesisch geprägte Innenstadt hin zum Hafen. Viele Flächen sind komplett betoniert, selbst Bäume werden bis zum Stamm versiegelt.

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Ein alter, mit Moos und Farn zugewachsener Friedhof inmitten der Stadt George Town.

Kaum entdecken wir das erste Zipfelchen Wasser, steuern wir auch schon darauf zu und legen eine Pause ein. Wir entdecken zwei Fischotter, die zwei kleine Fischerboote als Spielwiese für sich entdeckt haben. Der Besitzer versucht vergeblich von seinem Wellblechhäuschen aus mit kleinen Feuerwerkskörpern die Otter zu vertreiben. Wenig beeindruckt von dessen Treiben wird das Fischerboot derweil weiter nach Fischottervorstellungen vergnügt umgeräumt. Der Fischer gibt irgendwann auf.

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Ein kleiner, tropischer Vogel futtert sich munter von einer Blüte zur Nächsten.

Am nächsten Tag ziehen wir weiter zum nordwestlichen Teil der Insel. Hier befindet sich ein kleiner, für Besucher freier Nationalpark namens Taman Negara Pulau Pinang. Sehr schön angelegt führen mehrere sandig-lehmige Pfade zu einem Affenstrand, einen Baumwipfelpfad und einen am Meer gelegenen Süß-Salzwassersee. Jeder Weg dauert zwischen einer bis zweieinhalb Stunden, wobei der Baumwipfelpfad leider wegen Wartungsarbeiten geschlossen ist. Wir entscheiden uns also für den längsten und unwegsamsten Weg direkt durch den Dschungel zum Süß-Salzwassersee. Während der Wanderung treffen wir auf scheue Affen (Brillenaffen & Makaken), viel zu große Blutegel und lange Ameisenhorden. Ausgewaschene Wege und typische Dschungelgeräusche vom Zirpen über Klackern bis hin zum Zwitschern und Singen sind allgegenwärtig.

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Vorbei an mehreren kleinen Wasserläufen und Urwaldriesen steuern wir einen seltenen Süß-Salzwassersee an.

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Der scheue, flauschige Nager war so mit seiner Nuss beschäftigt, dass er uns zunächst nicht bemerkte.

Kurz vorm Ende des teils rutschigen Pfades lichtet sich nach und nach der tiefgrüne Dschungel und Meeresrauschen mischt sich zu den Vögel- und Insektenliedern. Über eine wackelige Holzbrücke erreichen wir schließlich den See, welcher salziges Meerwasser und frisches Inselquellwasser vereint. Der Süß-Salzwassersee ist einer von nur 19 Seen weltweit, der sich abhängig von den Gezeiten füllt oder leert. Während bei Ebbe das Seewasser zum Meer abfließt, staut es sich bei jeder Flut wieder auf.

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Die Flut lässt den Seespiegel des Süß-Salzwassersees langsam ansteigen.

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Entlang des Strandes machen uns die Beschilderungen Hoffnung endlich Meeresschildkröten zu sehen.

Nach einer sonnigen Verschnaufpause am vom Meer aufgewühlten Sandstrand besuchen wir eine in der Nähe des Sees gelegene Auffang- und Zuchtstation von Meeresschildkröten. Die sehr kleine Station beherbergt neben einigen auf dem Dach spielenden Affen zwei große Zuchttiere und zahlreiche kleine Jungtiere. Wir beobachten völlig allein das planschende Treiben, bevor wir uns auf den dschungeligen Rückweg machen.

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In der ‚Turtle Sanctuary‘ widmet man sich dem Erhalt der Meeresschildkrötenpopulation. Während die ausgewachsene Schildkröte nicht von einer Person gehoben werden kann, passen zwei Jungtiere gemütlich auf eine Handfläche.

Cameron Highlands – Heimat von Tee & eingeschleppten Erdbeeren

Vom sonnigen Melaka aus entschließen wir uns kurzfristig für die Weiterreise ein kleines Auto zu mieten, um wieder einmal abgelegene Ziele ansteuern zu können. Wir fahren mit dem Bus nach Kuala Lumpur, holen das Fahrzeug vom Flughafen ab und fahren gleich weiter in Richtung unseres nächsten Zieles den Cameron Highlands. Nach vielen langweiligen Kilometern durch weitere Palmölplantagen führt uns eine schöne Serpentinenstraße tief in die grünen Berge hinein. Wir durchfahren den Dschungel, bevor sich vor uns viele Teeplantagen auftun. Wir stoppen, genießen mit einem sahnigen Kuchenstück die sonnige Aussicht, bevor es für 3 Tage anfängt zu regnen. Zum Glück haben wir eine sehr gemütlich Unterkunft und da es hier scheinbar häufiger regnet, ist die gesamte Ladenstraße überdacht. Die Witterung in den Highlands lässt uns erstmals etwas dickere Sachen auspacken und trotz Unterkunft ohne Klimaanlage erholsam schlafen. Die frische Luft ist pure Erholung für unsere vom Stadtsmog gereizten Lungen. Wanderungen durch den tropischen Dschungel fielen somit erstmal flach.

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Die räumliche Weite der Teeplantagen passt kaum auf das Bild. Man beachte den im Verhältnis kleinen Gärtner vorne links.

Am nächsten Tag starten wir in Richtung Georgetown nach Nordwesten und fahren dafür eine kleine Rundtour durch die Berge. Wir sehen schöne verregnete Landschaften, außergewöhnliche Urwaldriesen, Orchideen wie Gänseblümchen am Wegesrand und einige Autowracks übermütiger Fahrer. Nach einigen Kilometern erreichen wir schließlich das Highlight asiatischer Touristen: Erdbeerfarmen! Reihenweise fahren wir an Gewächshäusern vorbei, welche die hügelige Landschaft mehr und mehr prägen. Eine überdimensionale Erdbeerstatue ist eine ausgewiesene Attraktion für Selfie-Touristen. Am späten Nachmittag erreichen wir schließlich die Penang Bridge, welche uns 13,5 km über die ‚Straße von Melaka‘ nach Georgetown führt.

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Ein kleines Sonnenloch veranlasst andere Reisende und uns zum Frischluft schnappen.

Das koloniale Erbe von Melaka

Nach den verstrichenen Tagen in Kuala Lumpur begeben wir uns via Zug eingequetscht zwischen verschiedensten Nationen zum gut durchorganisierten TBS-Busbahnhof. Anders als in Deutschland werden in Malaysia die Busfirmen staatlich kontrolliert, wodurch sich die Buspreise der verschiedenen Anbieter nicht wirklich voneinander unterscheiden. Wir erstehen somit das nächstbeste Busticket ohne lange Wartezeit und nehmen den zeitigsten Bus nach Melaka (auch Malakka o. Malacca). Die zweistündige Fahrt in den Südwesten Malaysias ist jedoch alles andere als spannend. Der Bus schlängelt sich auf der Autobahn von einer Palmenplantage zur nächsten. Wir sehen Palmen, Palmen und noch mehr Palmen … soweit unsere Augen blicken können. An den Stellen wo gerad keine Palmen stehen, zeugen die durch schweres Gerät begradigten Berghänge von den Nutzflächen. Vom ehemaligen tropischen Regenwald ist nichts mehr geblieben.
In Melaka angekommen können wir uns nach dem Zimmerbezug bei unserer Unterkunft Fahrräder ausleihen. Perfekt für eine gemütliche Stadterkundung. Unsere Fahrradtour führt uns zu Beginn durch ein verlassenes Hafenviertel zum strahlenden Meer. Zum Strand gelangen wir allerdings nicht, da überall Bauzäune und Absperrungen uns den Weg verstellen. So sehen wir lediglich von der Ferne den vermeintlichen Strand und wie Arbeiter fleißig mit der künstlichen Küstenerweiterung beschäftigt sind. Dazu fahren große Schiffe entlang der Küste, saugen Sand vom Meeresgrund auf und strudeln ihn über lange Fließbänder ans Festland. An einem ausgebauten Kanal machen wir eine kurze Pause und werden prompt von einem unter uns im Wasser auftauchenden, riesigen Waran überrascht. Er klettert langsam aus dem trüben graubraunen Wasser und sonnt sich eine Weile, eh er in die Kanalisation gleitet. So entstehen also die Legenden von Krokodilen in Abwasserkanälen.

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Die sonnenbadende Riesenechse scheint sich an das laute Stadtleben gewöhnt zu haben.

Anschließend den Kanal folgend fahren wir weiter in die Innenstadt Melakas. Wir kommen an kleinen, einfachen Häuschen neben Büro- und einigen Hotelriesen vorbei und steuern die Zeitzeugen der ehemaligen Kolonisierungsgeschichte Malaysias an.
Wir kommen an einem Model eines portugiesischen Kolonialschiffes vorbei, welches als Schiffsmuseum dient. Alte Forts der Niederländer und Portugiesen finden sich links und rechts der Straße. Eine komplett in rot gehaltene Kirche ist schließlich Anlaufziel vieler Touristen in der Stadt. Die Christ Church ist Teil des roten Platzes in Melaka und stammt aus der holländischen Kolonialzeit. Zuletzt und auch am längsten herrschten die britischen Besatzer in Malaysia vor.

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Der rote Platz mit der Christ Church ist eine der Hauptattraktionen Melakas. Viele, laut mit Musik schallende Rischkas sammeln sich hier, um Touristen zu den nächsten Spots zu bringen.

Nachdem wir uns ein wenig mit der Zeitgeschichte Melakas auseinandergesetzt haben, entschließen wir uns eine Erhebung in der Stadt zu erklimmen. Auf deren Spitze stehen die Ruinen der St. Pauls Kirche. Von hier haben wir einen schönen Rundumblick über die Stadt.

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Weiter Ausblick über den westlichen Teil Melakas bis hin zum Meer auf die ‚Straße von Melaka‘. Täglich kreuzen hier unzählige Containerschiffe die kleine Meerenge zwischen Malaysia und Sumatra.

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Vor lauter Bewuchs sind Äste und Stämme vieler Bäume kaum zu sehen.

Wir genießen die späte Nachmittagssonne und wandeln in den Jahrhunderte alten Bauwerken längst vergangener Tage. Die ehemalige Zeit der Kolonialisierung und Piraten ist längst vergangen. Heute wird nur noch Zinn und Palmöl erbeutet von den globalen Piraten der modernen Zeit.

Malaysia, wir kommen!

Zu schnell ging die Zeit im Norden Thailands herum. Unser Abflugtag in Chiang Mai steht bevor und so liefern wir sehr früh morgens unser lieb gewonnenes Fahrzeug nur ungern wieder bei National Car Rental Thailand ab. Los geht’s also zum Flieger. In etwa 1.45 h fliegen wir reibungslos mit Air Asia nach Kuala Lumpur.

In der malaysischen Hauptstadt werden wir von sonnigen 32 °C begrüßt, jedoch erwartet uns in den nächsten Tagen ein steter Wechsel aus Gewitterwolken und schwülwarmer Luft. Unser Hotel liegt nahe dem Zentrum, etwa 30 Gehminuten von den Petronas Twin Towers entfernt. Den ersten Tag erkunden wir daher die Innenstadt zu Fuß und wollen von den Zwillingstürmen einen Blick über die Stadt erhaschen. Kuala Lumpurs Wahrzeichen galt in einigen Ranglisten mit 452 m bis zum Jahre 2004 als das höchste Gebäude der Welt.

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Wir stehen etwa 50 m vom Fuße der Zwillingstürme entfernt. Gebaut wurden sie vom gleichnamigen Ölkonzern, der überall in Malaysia seine Tankstellen besitzt.

Im Gegensatz zu Bangkok wirkt die Stadt sehr viel aufgeräumter, ja fast schon steril im Vergleich. Hochhausriesen namhafter Unternehmen verdunkeln die Straßen, es gibt viele teure Restaurants und wenig Straßenstände. Die Innenstadt scheint fest in der Hand des Big Business zu sein, damit verliert sie jedoch etwas an Charakter. Die beiden Türme bieten schon von der Straße aus einen beeindruckenden Anblick. In den unteren Etagen finden sich viele teure Geschäfte, an die wir nur kurz vorbeilaufen. Wir suchen direkt die Ticketschalter im Untergeschoss auf. Dort angelangt werden wir leider von einem defekten Ticketsystem gestoppt. Für den heutigen Tag schlendern wir daher noch über den Stadt- und Künstlermarkt Kuala Lumpurs. Ein trubeliger Platz voll von Klamotten, Taschen, Zinnhandarbeiten und Bildern und vielen mehr. Auf dem Weg zurück zu unserer Unterkunft entdecken wir anschließend einige sehr schöne, große Kunstwerke an sonst grauen Wänden.

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Tolle Straßenkunst in übergroßen Dimensionen an sonst unscheinbaren Gebäuden.

Am nächsten Tag besuchen wir die im nördlichen Stadtteil liegenden Batu Caves. Als wir aus der Bahn aussteigen, finden wir uns plötzlich vor einer schroffen, mit Pflanzen bewachsenen Steilwand wieder. Die Höhlen sind Teil einer Kalksteinformation, welche mehrere Hindutempel enthalten … und viel zu viele Affen. Kaum haben wir nach 272 Stufen den Eingang zum Höhlensystem erklommen, rennt eine Horde bettelnder Affen an uns vorbei. Sie sind einfach überall! An den schroffen Überhängen, auf zu kleinen Pflanzen, dem Geländer, den heiligen Statuen und Tempeln. Ab und an rauscht mal eine erbeutete Kokosnuss herunter, die Affen haben eine effektive Methode zur Öffnung gefunden. Sie klauen, betteln, pupsen und kreischen. Wir schauen uns aus sicherer Entfernung das Treiben eine Weile an, bevor uns Magenschmerzen zurück in die Unterkunft treiben. Einige Tassen Tee lassen uns den Abend dennoch entspannt ausklingen.

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Treppauf gelangen wir an das Ende der von Licht durchflutteten Höhle. Ein runder Platz mit einem Hindu-Tempel und ein Teil der Affenbande erwartet uns.

Von weißen Tempeln und endlosen Feldern

Die ländliche Region Chiang Rais hinter uns lassend begeben wir uns zur gleichnamigen Provinzhauptstadt. Quer durch die gut besuchte Stadt und vorbei an einem vergoldeten Glockenturm steuern wir den weißen Tempel Wat Rung Khun an.

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Der Tempel Wat Rung Khun ganz in weiß mit seinen aufwendig kunstvollen Verzierungen bietet eine interessante Abwechslung und ist ein eindrucksvoller Anblick.

Es handelt sich hierbei um einen noch relativ jungen Tempel, welcher von einem bekannten thailändischen Künstler seit 1997 gestaltet und heute noch erweitert wird. Menschen strömen in Scharen in die große, nur in weiß gehaltene Anlage. Trotz der vielen Besucher ist der andersartige und dennoch schöne Tempel für uns auf jeden Fall einen Besuch wert. Wir können uns an den vielen hellen Verzierungen und Statuen kaum satt sehen. Spiegelstücke zieren mosaikartig Torbögen und einige Wände. Viele silberne Wunschblätter hängen gesammelt unter Bögen und an speziell dafür vorgesehenen tannenbaumartigen Vorrichtungen. Auch wir hängen ein beschriftetes Wunschplättchen hinzu eh wir den Tempel verlassen.

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Tausende der kleinen blechernen Wunschplättchen finden sich an den Bäumen und Wegüberdachungen.

Unser Weg führt uns anschließend über kurvige, schlechte Straßen zurück ins Grüne. Der dichte, dunkelgrüne Dschungel beim Khun Korn Forest Park erwartet uns mit zahlreichen zirpenden Zikaden, großen Schmetterlingen und einigen Eidechsen. Wir gelangen nach 20 min einfacher Wanderung an den ca. 50 m hohen Khun Korn-Wasserfall. Die fallenden Wassermengen bringen einen nieselartigen Regen mit sich, der die umliegende Landschaft und die Besucher anfeuchtet und erfrischt. Nach der erholsamen Dusche geht’s weiter über die hügelige Kaffeestraße Thailands.

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Weite Aussicht über die Kaffeefelder Nordthailands in der Nachmittagssonne.

Ein freier, weiter Ausblick empfängt uns nach einer steilen kurvenreichen und langwierigen Bergauffahrt. Zum Glück sind die Straßen nur wenig befahren, bis auf Kaffeeplantagen gibt es hier auch keine touristischen Sehenswürdigkeiten. Genau, was wir gesucht haben. Überrascht von der grandiosen Landschaft und klaren Aussicht bleiben wir so häufig am Straßenrand stehen, dass es bald dämmert. Erst im Dunkeln werden wir unsere nächste Unterkunft erreichen. Nachdem wir noch eben im Badezimmer eine viel zu große Kakerlake unter einem Glas einsperren geht’s erschöpft schlafen.

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Blick entlang des Tals, in welches wir in Richtung Ban Ko fahren.

Das goldene Dreieck – Wo drei Länder sich treffen

Unsere Reise führt uns über Fang nach Mae Sai zum nördlichsten Landkreis von Chiang Rai, wo die Grenzen von Myanmar und Thailand aufeinandertreffen. Die Straße zum Grenzübergang ist gefüllt mit Autos, Kleinlastern, Rollern und Fußgängern. Zwischen kleinen Ständen am Straßenrand und improvisierten Verkaufswägen tummeln sich Thailänder und Burmesen. Und wir sind voller Freude mittendrin. Wer hätte schon gedacht, dass wir so schnell noch einmal Burmesen in ihren schönen Kleidern und auffälligen Gesichtsbemalungen (Sonnenschutz) wiedersehen?
Nach einer kleinen Stadttour besuchen wir einen nahe der Grenze liegenden Tempel (Wat Phra That Doi Wao). Dieser liegt auf einen kleinen, über Treppen leicht erreichbaren Hügel, von dem aus wir einen weiten und schönen Ausblick auf den Grenzverlauf haben. Das eigentliche Grenztor ist weniger spannend, Fahrzeuge im Stau sieht man auch anderswo.

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Der bergige Grenzverlauf wird durch einen Fluß bestimmt, welcher sich hier anhand der Bäume erahnen lässt.

Von einem süßlichen Geruch angezogen probieren wir auf dem Rückweg zu unserer Unterkunft ein frisch zubereitetes Gebäck aus. Frittierter Teig mit einem mitfrittierten, aufgeschlagenen Ei und süßer Sahne als Überzug – unglaublich lecker fast wie Omas Eierkuchen!

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Super leckere, frittierte Süßigkeit mit Ei und süßer Sahne von einem Straßenstand in Mae Sai.

Am nächsten Tag begeben wir uns direkt zum ‚legendären‘, goldenen Dreieck, wo die Länder Myanmar, Laos und Thailand aufeinandertreffen. Mehrere auffällige Markierungen wurden an dieser Stelle errichtet. Von einfachen Sockeln bis hin zu Elefantenstatuen mit denen einige Besucher posieren. Eine perfekte Hochburg für Touristen … Wie gut, dass wir das Ziel noch am Vormittag erreichen. Zwar befindet sich hier offiziell kein Ort, jedoch reihen sich teure Resorts, einige Cafes und Souvenirläden aneinander.

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Eine der vielen Markierungen des Dreiländerecks. Selbst die Wolken passen sich dem Grenzverlauf an. 😉

MiniVans und Tourenbusse schaffen weitere Scharen an Menschen heran, als wir uns zu unserer nächsten Unterkunft begeben. Dank eigenem Fahrzeug können wir Unterkünfte außerhalb der oftmals trubeligen Orte anfahren. So kommen wir nahe Chiang Rai am Spätnachmittag ins ländlich gelegene Ban Lom Jen Homestay. Der niederländische Besitzer hat sich hier mit seiner thailändischen Frau eine kleine Gastwirtschaft mit Übernachtungsmöglichkeit aufgebaut. Es gibt leckeres, selbstgebackenes Brot, hausgemachtes thailändisches Essen und lange Gespräche über das Für und Wieder Thailands als Wahlheimat. Die modernen Bungalows liegen inmitten von Reisfeldern und so können wir den Abend in Ruhe zwischen diesen ausklingen lassen.

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Sonnenuntergang im Reisfeld in der ländlichen Region nahe Chiang Rai.