Cameron Highlands – Heimat von Tee & eingeschleppten Erdbeeren

Vom sonnigen Melaka aus entschließen wir uns kurzfristig für die Weiterreise ein kleines Auto zu mieten, um wieder einmal abgelegene Ziele ansteuern zu können. Wir fahren mit dem Bus nach Kuala Lumpur, holen das Fahrzeug vom Flughafen ab und fahren gleich weiter in Richtung unseres nächsten Zieles den Cameron Highlands. Nach vielen langweiligen Kilometern durch weitere Palmölplantagen führt uns eine schöne Serpentinenstraße tief in die grünen Berge hinein. Wir durchfahren den Dschungel, bevor sich vor uns viele Teeplantagen auftun. Wir stoppen, genießen mit einem sahnigen Kuchenstück die sonnige Aussicht, bevor es für 3 Tage anfängt zu regnen. Zum Glück haben wir eine sehr gemütlich Unterkunft und da es hier scheinbar häufiger regnet, ist die gesamte Ladenstraße überdacht. Die Witterung in den Highlands lässt uns erstmals etwas dickere Sachen auspacken und trotz Unterkunft ohne Klimaanlage erholsam schlafen. Die frische Luft ist pure Erholung für unsere vom Stadtsmog gereizten Lungen. Wanderungen durch den tropischen Dschungel fielen somit erstmal flach.

teeplantage

Die räumliche Weite der Teeplantagen passt kaum auf das Bild. Man beachte den im Verhältnis kleinen Gärtner vorne links.

Am nächsten Tag starten wir in Richtung Georgetown nach Nordwesten und fahren dafür eine kleine Rundtour durch die Berge. Wir sehen schöne verregnete Landschaften, außergewöhnliche Urwaldriesen, Orchideen wie Gänseblümchen am Wegesrand und einige Autowracks übermütiger Fahrer. Nach einigen Kilometern erreichen wir schließlich das Highlight asiatischer Touristen: Erdbeerfarmen! Reihenweise fahren wir an Gewächshäusern vorbei, welche die hügelige Landschaft mehr und mehr prägen. Eine überdimensionale Erdbeerstatue ist eine ausgewiesene Attraktion für Selfie-Touristen. Am späten Nachmittag erreichen wir schließlich die Penang Bridge, welche uns 13,5 km über die ‚Straße von Melaka‘ nach Georgetown führt.

togeorgetown

Ein kleines Sonnenloch veranlasst andere Reisende und uns zum Frischluft schnappen.

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9 Gedanken zu “Cameron Highlands – Heimat von Tee & eingeschleppten Erdbeeren

  1. Ihr seid ja schon richtige Reiseprofis, aber Sahnekuchen???? Soll die Darmaktivität vorangetrieben werden? Die Bilder sind wie immer wieder fantastisch. Wir haben auch Regen…ohne Ende…, aber hier ist es kalt und grau.
    Hoffentlich wird die urige Landschaft nicht noch weiter wegen den – dennoch süßen leckeren – Erdbeeren zurück gedrängt. Bleibt weiterhin taff. R & I / M & P

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    • Die Verhältnisse in punkto Kühlkette sind nicht mehr so besorgniserregend. Vorsichtig würden wir an nicht gut besuchten Straßenständen empfehlen, wo es wirklich kein Kühlung gibt.
      Den Erdbeeren fehlt in den Cameron Highlands die Sonne, deswegen gib’s sie nur in sauer, fest oder geschmackslos.
      Weitere schöne Aufnahmen folgen bald. 🙂

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  2. Die Teeplantagen sind ja der Hammer. Dies Bild muß ich immerzu anschauen. Ich stelle es mir total spannend vor all die dort angebauten einheimischen Dinge zu trinken und zu essen. Tja Erdbeeren…da gibt es sicher Alternativen. Supi Fotos… Danke!

    Gefällt 1 Person

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