Auf zur vom Monsun geplagten Ostküste Malaysias

Wir fahren zurück über die Penang Bridge auf das weniger touristische Festland. Trotz Monsunzeit an der Ostküste entschließen wir uns dazu, das Land zu durchqueren und diese zu besuchen.
Ein langer Weg erwartet uns. In Malaysias Norden sind es für uns rund 410 km von West nach Ost. Autobahnen gibt es vor allem zwischen Penang und Kuala Lumpur bis nach Singapur, aber nicht auf unserem Weg. So fahren wir gemütlich durch weniger werdende Palmölplantagen, dichtem Urwald über Berge bis nah an die Grenze zu Thailand und noch ein bisschen weiter. Wir kommen an Elefanten- und Tapir-Warnschildern vorbei und sehen wunderschöne Baumfarne, Relikte aus der Urzeit. Alle teilen ein Schicksal. Ihr Lebensraum wird mit jeder Brandrodung, jedem Kahlschlag und jeder neuen Plantage ein Stück kleiner. Bald sind Hinweisschilder überflüssig und Baumfarne nur noch ein Teil der Vergangenheit.

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Auf einem Rastplatz mitten im Dschungel sehen wir zwar keine Tapire oder Elefanten, genießen dafür jedoch eine weite, klare Aussicht.

Nach 6.30 h erreichen wir unseren Zielort Kuala Terengganu in einer traumhaften Abendsonne. Anders als erwartet werden wir die nächsten Tage sehr viel mehr Sonne als an der Westküste sehen.
Die Ostküste Malaysias hält uns für die nächsten Tage traumhafte, verlassene Sandstrände bereit. Das sonst kristallklare Meerwasser ist von den Monsunwinden etwas aufgewühlt und trüb. Vereinzelt ragen am Strand große Felsformationen hervor, in deren Ausspülungen bunte Fische mit der Brandung spielen … vielleicht jagen sie auch einfach ihrem Futter hinterher. Sonnende Krabben suchen schnell das Weite, wenn sie uns bemerken. Dank dem schönen Wetter und der erholsamen Ruhe war für uns die Abbiegung zur Ostküste somit allemal lohnenswert.

Ostküste2.jpg

Aufgrund der Nebensaison mit erwartetem Monsunregen sind wir nahezu allein an den Stränden.

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2 Gedanken zu “Auf zur vom Monsun geplagten Ostküste Malaysias

  1. Traumhaft die Strände, die Weiten.. Traurig die Veränderungen von Lebensraum für Tier und damit Mensch, bekannt und damit bewußt. Für euch wünsche ich weiter Sonne und vielleicht doch auch mal einen oder viele Elefanten im Dschungel.

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